Mechanismus der rotationsauslösenden Blockierung (KosMIRO‑Dyn)

Stufe 1 – Grundprinzip der rotationsauslösenden Blockierung

1. Mechanismus der erzwungenen Umlenkung

Rotation entsteht, wenn ein Dipolsystem energetisch nicht darf, was es möchte, weil was es möchte, weil eseine radiale Bewegung durch Blockierung in eine tangentiale Bewegung umgelenkt wird.

Magnet A möchte sich entlang seiner bevorzugten Feldrichtung radial von Magnet B entfernen. Wird diese Bewegung blockiert, kann die Kraft nicht radial wirken und wird in eine tangentiale Komponente gezwungen. Diese Umlenkung erzeugt ein Drehmoment — der Kernmechanismus der gesamten Theorie.

2. Blockierungsbedingung

Fradial  darf nicht wirksam werdenFtan0

Nur wenn die radiale Kraft unterdrückt wird, entsteht eine tangentiale Komponente. Ohne Blockierung keine Rotation.

3. Geometrische Voraussetzung

θA{0,180}

Eine exakt horizontale oder vertikale Ausrichtung verhindert die Umlenkung. Nur eine asymmetrische Neigung ermöglicht die Blockierung.

Stufe 2 – Geometrische und funktionale Voraussetzungen

2a. Neigungs- und Höhenbereich für direkte Kopplung (A → B unten)

5<θA<85zAzBδz

Dieser Bereich ermöglicht stabile Blockierung und damit Umlenkung.

2b. Neigungsfenster für ferngekoppelte Systeme (Stab + Quermagnet)

65<θA<115

Bei mechanischer Fernkopplung ist nur ein Bereich um die Senkrechte funktionsfähig.

2c. Realistische Kopplung des Quermagneten

Experimentelle Beobachtung: Der obere Quermagnet ist nicht vollständig entkoppelt. Bei zu kurzem Stab koppelt A immer auch an den Quermagneten — und verhindert dadurch die Rotation in B unten.

Nur in einem engen Neigungsfenster bleibt die Kopplung zum Quermagneten schwach genug:

Fmag(ABquer)0fu¨rθA9025

Außerhalb dieses Fensters:

Fmag(ABquer)0fu¨rθA9025

Folge:

  • Im ± 25°‑Fenster: B unten kann rotieren.
  • Außerhalb: B unten wird nur flächig weggeschoben oder durchgeschoben.

Stufe 3 – Dipol‑Interaktionsansatz

5. Magnetische Kopplung zwischen A und B

Fmag=SKμAμBf(α)g(vrel)c(N)d(m)

Die magnetische Kraft ergibt sich aus der Dipol‑Dipol‑Interaktion und ihren geometrischen, dynamischen und materialspezifischen Faktoren.

6. Drehmoment aus der Dipol‑Interaktion

τB=SKμAμBf(α)g(vrel)c(N)d(m)

Das asymmetrische Feld erzeugt ein Drehmoment, das die Grundlage der späteren Umlenkung bildet.

Stufe 4 – Umlenkung der radialen Abstoßung

7. Tangentiale Kraftkomponente

Ftan(β)=Fmag(β)cos(β)

Die Blockierung zwingt die radiale Kraft in eine tangentiale Komponente.

8. Drehmoment durch Umlenkung

τB=Ftan(β)r

Das Drehmoment entsteht aus der tangentialen Kraft und dem Hebelarm.

Stufe 5 – Dynamische Kopplung und Energieübertragung

9. Winkelbeschleunigung

ω˙=τBI=Ftan(β)rI

Die Umlenkung erzeugt eine Winkelbeschleunigung, abhängig vom Trägheitsmoment.

10. Energiefluss

P=τBω

Die Rotation selbst benötigt keine Energiezufuhr; nur die Annäherungsbewegung (z. B. Drehteller) erfordert Energie.

Stufe 6 – Theoretische und experimentelle Modellierung

6A. Theoretische Beschleunigungsformel

a(β)=Fmag(β)cos(β)m+Ir2

Die universelle Beschleunigungsformel der Umlenkrotation.

6B. Experimentelle Beschleunigungsformel (Drehteller)

a(β)=Fmagcos(β)m+I/r2+Csin(β)cos(θ)vappvcrit+vappmmin ⁣(1,Fmagsin(β)μW)redger

Diese Formel enthält alle realen Labor‑Effekte (Reibung, Kantenradius, kritische Geschwindigkeit usw.).

Stufe 7 – KosMIRO‑Dyn‑Masterformel

10. Masterformel der Doppelrotation

ωgesamt(θ)=SKμAμBf(α)g(vrel)c(N)d(m)I  [cos(θ)n^Eigen+sin(θ)n^Bahn]

Sie vereint Eigenrotation und Bahnrotation in einem einzigen Ausdruck.

Gültigkeits- und Funktionsbedingungen (korrigiert)

Direkte Kopplung (A → B unten)

5<θA<85zAzBδz

Ferngekoppelte Systeme (Stab + Quermagnet)

65<θA<115

Realistische Entkopplung des Quermagneten

Fmag(ABquer) nur im Bereich θA9025 ausreichend klein

Nur in diesem engen Fenster kann B unten rotieren.

Dieser Inhalt ist Teil meiner wissenschaftlichen Arbeit und Entdeckung.