Einführung und Gesamtübersicht
Dieses Werk entwickelt ein naturalistisches Modell biologischer Identität. Es zeigt, wie genetische Sequenzen, epigenetische Zustände und mikrobiologische Populationen gemeinsam eine Form der Informationskontinuität erzeugen, die das individuelle Leben übersteigt.
Reinkarnation wird hier nicht als metaphysische Wiederkehr eines Selbst verstanden, sondern als Fortsetzung biologischer Information in neuen materiellen Konfigurationen. Dieses Modell verbindet moderne Biologie, Systemtheorie und philosophische Perspektiven zu einem kohärenten Ansatz, der Identität als Muster im Fluss beschreibt.
Die Startseite dient als Orientierungspunkt und führt durch alle Teile des Werkes.
Über dieses Projekt
Die Theorie der biologischen Reinkarnation durch Informationskontinuität basiert auf drei zentralen Ebenen:
- Genetische Kontinuität – die Persistenz von Sequenzinformation
- Epigenetische Kontinuität – die Vererbung erworbener Zustände
- Mikrobiomische Kontinuität – die evolutionäre Unsterblichkeit mikrobieller Linien
Diese drei Informationsströme interagieren miteinander und bilden die Grundlage für ein Verständnis von Identität, das über das individuelle Leben hinausreicht.
Das Werk ist in zehn Teile gegliedert, die von den Grundlagen bis zu den philosophischen Implikationen führen.
Gesamtübersicht der Teile
Teil I – Grundlagen der Informationskontinuität
Einführung in das Modell, inklusive Vorwort, Ursprung der Theorie, Genetik, Epigenetik, Mikrobiom, Holobiont und Reinkarnation als Informationsfluss.
Teil II – Die Architektur biologischer Information
Der Informationsbegriff in der Biologie, Muster, Prozesse, Emergenz, Selbstorganisation und evolutionäre Dynamik.
Teil III – Genetische Linien als evolutionäre Kontinuität
Ursprung der Gene, Mutationen, Rekombination, Drift, Selektion und langfristige Stabilität genetischer Muster.
Teil IV – Epigenetische Muster als transgenerationales Gedächtnis
Mechanismen epigenetischer Modifikation, Umwelt- und Stressfaktoren, Vererbbarkeit und Populationsdynamik.
Teil V – Mikrobiomische Evolution und die Unsterblichkeit der Einzeller
Mikrobielle Ökosysteme, Replikation, Migration, Verhaltenseinflüsse und evolutionäre Bedeutung.
Teil VI – Der Mensch als Holobiont
Ko‑Evolution, Symbiose, Informationsintegration und Identität als emergentes Muster.
Teil VII – Reinkarnation neu definiert
Was wirklich weitergegeben wird: Muster statt Substanz, Kontinuität ohne Selbst, evolutionäre Wiederkehr.
Teil VIII – Philosophische Implikationen
Selbst und Nicht‑Selbst, Zeitlichkeit, Freiheit, Bedeutung und der Mensch im Netzwerk des Lebendigen.
Teil IX – Schluss und Ausblick
Zusammenführung der Ebenen, offene Fragen, Perspektiven und Bedeutung für das Selbstverständnis des Menschen.
Kurze Beschreibung des Modells
Das Modell der biologischen Reinkarnation durch Informationskontinuität beruht auf drei Grundannahmen:
- Biologische Information ist persistent. Sie überdauert Individuen und wird in neuen Konfigurationen fortgesetzt.
- Identität ist ein Muster, kein Objekt. Sie entsteht aus der Interaktion verschiedener Informationsströme.
- Reinkarnation ist ein Prozess, kein Ereignis. Sie beschreibt die Weitergabe und Transformation von Information über Generationen hinweg.
Dieses Werk entfaltet diese drei Annahmen systematisch und zeigt, wie sie ein konsistentes, empirisch anschlussfähiges Modell ergeben.
Navigation zu allen Teilen
- Weiter zu Teil I – Grundlagen der Informationskontinuität
- Zurück zur Übersicht (optional, falls du eine Menüstruktur nutzt)
- Direkt zu Teil II–IX (optional als Menü oder Linkliste)
(Startseite)
Fortsetzung folgt zeitnah.